Rechte Der Ausbildende hat die Pflicht, den Auszubildenden zum Ausbildungsziel zu führen, ihm die Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsausbildung zu vermitteln. Er ist verpflichtet, selbst auszubilden oder einen Mitarbeiter, der die fachliche Qualifikation hat, mit der Ausbildung zu beauftragen.
Pflichten Der Auszubildende hat im Rahmen seiner Berufsausbildung, neben dem Erwerb der Fertigkeiten und Kenntnisse des Berufsbildes, verschiedene Pflichten wahrzunehmen.
Ausbildungsnachweis
Der Ausbildungsnachweis Lästig oder nützlich? Vielen halten das Berichtsheft für eine lästige, unnötige Pflicht. Was denkst du darüber? Wir meinen: Das Berichtsheft zeigt deine berufliche Entwicklung. Es dokumentiert deine eigene Leistung und die Leistung deines Ausbildungsbetriebes. Das Berichtsheft wird von dir und deinem Ausbildungsbetrieb unterschrieben. Es ist keine einseitige Angelegenheit. Im Streitfall kannst du schwarz auf weiß belegen, was man dir beigebracht hat.
wenns mal kracht... Für diesen Fall haben die Handwerkskammern in Nordrhein-Westfalen die
Verfahrensordnung zur Schlichtung von Lehrlingsstreitigkeiten
verabschiedet.
Wie sähe unser Leben ohne das Handwerk aus? Diese Frage beantwortet ein außergewöhnlicher TV-Spot, den Sie in der Mitte mit dem Quick Time Player abspielen können. Der Spot ist Auftakt einer bundesweiten und auf fünf Jahre angelegten Imagekampagn des Handwerks. Der Deutsche Handwerkskammertag (DHKT), Dachverband der 53 Handwerkskammern, hat die Kampagne ins Leben gerufen. Ziel der Kommunikationsoffensive ist es, die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung des Handwerks zu verdeutlichen und Jugendliche für eine Ausbildung dort zu begeistern. Der Claim „Das Handwerk. Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan.“ thematisiert Größe, Innovationskraft, Vielfalt und Lebensnähe des Handwerks.
Die Arbeitnehmer im Handwerk haben von Beginn an die Diskussion um eine Imagekampagne befürwortet. Immer mit dem Hinweis, dass die Imagekampagne nach innen und nach außen geführt werden muss. Nach innen ist gemeint, dass 1. die Ausbildung und die Arbeitsplätze im Handwerk attraktiver werden müssen. Es kann nicht sein, dass das statistische Bundesamt in Wiesbaden errechnet, dass das Lohnniveau im Handwerk im Vergleich zur Industrie ein Delta von - 3,5 Euro aufweist. Man kann diese Imagekampagne nur zu einem Erfolg führen, wenn die Beschäftigen im deutschen Handwerk (4,7 Mio.) hinter dieser Kampagne stehen und diese auch nach außen positiv vertreten.
Das heißt also in Konsequenz, dass für diese 4,7 Mio. Beschäftigten die Lohn- Situation verbessert werden muss und das Delta zwischen der Industrie und dem Handwerk mittelfristig geschlossen werden muss. Wir hoffen also im Interesse des deutschen HANDWERKS, dass zufriedene und motivierte Mitarbeiter das Handwerk positiv nach außen vertreten können.
Mit freundlichen Grüßen Ihr Hans Josef Claessen Vizepräsident der Handwerkskammer Düsseldorf