Ohne Lehrling geht es nicht Die Handwerkskammer Düsseldorf will Auszubildenden und Ausbildern im Handwerk an Rhein und Ruhr mit einer Sympathiekampagne den Rücken stärken. In einer Auflage von 23.000 Stück bringt die Kammer jetzt einen Aufkleber mit der Aufschrift „Ohne Lehrling geht es nicht!“ in Umlauf.
Stellungnahme zum Niedriglohnsektor im Handwerk In der Mehrheit der Gewerke im Handwerk ist das Thema Niedriglohn sekundär zu bewerten, obwohl es in wenigen Bereichen, wie beispielsweise dem Gebäudereinigerhandwerk oder dem Friseurhandwerk in Betracht kommt. Hier sollte man die Tarifhoheit der Tarifvertragsparteien prinzipiell nicht außer Acht lassen.
Meister KOMPAKT Meister KOMPAKT ist ein Bildungsmodell für leistungsstarke Auszubildende. Die Auszubildenden können neben Ihrer Ausbildung die Teile III (Wirtschafts- und Rechtskunde) und IV der Mwisterprüfung ablegen.
Unterstützung für Auszubildende Die Arbeitsagenturen bieten in Zusammenarbeit mit den Kammern für Auszubildende im dualen System sogenannte "ausbildungsbegleitende Hilfen" (abH). Dieses Angebot richtet sich an Auszubildende, die im theoretischen Teil der Ausbildung, d.h. in der Berufsschule Defizite haben.
Wie sähe unser Leben ohne das Handwerk aus? Diese Frage beantwortet ein außergewöhnlicher TV-Spot, den Sie in der Mitte mit dem Quick Time Player abspielen können. Der Spot ist Auftakt einer bundesweiten und auf fünf Jahre angelegten Imagekampagn des Handwerks. Der Deutsche Handwerkskammertag (DHKT), Dachverband der 53 Handwerkskammern, hat die Kampagne ins Leben gerufen. Ziel der Kommunikationsoffensive ist es, die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung des Handwerks zu verdeutlichen und Jugendliche für eine Ausbildung dort zu begeistern. Der Claim „Das Handwerk. Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan.“ thematisiert Größe, Innovationskraft, Vielfalt und Lebensnähe des Handwerks.
Die Arbeitnehmer im Handwerk haben von Beginn an die Diskussion um eine Imagekampagne befürwortet. Immer mit dem Hinweis, dass die Imagekampagne nach innen und nach außen geführt werden muss. Nach innen ist gemeint, dass 1. die Ausbildung und die Arbeitsplätze im Handwerk attraktiver werden müssen. Es kann nicht sein, dass das statistische Bundesamt in Wiesbaden errechnet, dass das Lohnniveau im Handwerk im Vergleich zur Industrie ein Delta von - 3,5 Euro aufweist. Man kann diese Imagekampagne nur zu einem Erfolg führen, wenn die Beschäftigen im deutschen Handwerk (4,7 Mio.) hinter dieser Kampagne stehen und diese auch nach außen positiv vertreten.
Das heißt also in Konsequenz, dass für diese 4,7 Mio. Beschäftigten die Lohn- Situation verbessert werden muss und das Delta zwischen der Industrie und dem Handwerk mittelfristig geschlossen werden muss. Wir hoffen also im Interesse des deutschen HANDWERKS, dass zufriedene und motivierte Mitarbeiter das Handwerk positiv nach außen vertreten können.
Mit freundlichen Grüßen Ihr Hans Josef Claessen Vizepräsident der Handwerkskammer Düsseldorf