... aus dem Vorstand
NRW- AN zum europ. Qualifizierungsrahmen
Prof. Dr. Friedrich Esser referierte im Rahmen der Tagung der Vorstandmitglieder in den Handwerksammern NRW`s (AN) zum Thema „Grundsatzfragen der Berufsbildung auf Landes- Bundes- und Europaebene. Besonders interessant gestaltete sich die Diskussion um die Zukunft der Bildung auf europäischer Ebene.
Hierzu berichtete Esser über die aktuellen Entwicklungen zur Bildung eines europaweiten, einheitlichen Qualifikationsrahmens. Prof. Esser reflektierte die Wurzeln der Diskussion, die im Brügge- Kopenhagen Prozess begannen und erläuterte den anwesenden Vorstandsmitgliedern ein mögliches Modell für die Funktion eines Qualifikationsrahmens und ging besonders auf Grundsätze und Verfahren dieser Qualifikationsrahmen ein. Im weiteren Verlauf beschrieb der Experte einen aktuellen Vorschlag, in dem besonders die Aspekte Transparenz und Vergleichbarkeit sowie Anerkennung und das „lebenslange Lernen“ beleuchtet wurden.
Besonders schwierig gestaltete sich eine Festlegung der Rahmendaten. Neben den Kenntnissen und Fertigkeiten sollen in einem europäischen Qualifikationsrahmen auch die ganz persönlichen und fachlichen Kompetenzen des individuellen Menschen erfasst werden. Eine zuverlässige und vergleichbare Möglichkeit der Bewertung und Erfassung ist schwierig, jedoch möglich.
Zum Ende seines Vortrages ging Prof. Dr. Esser auf die Rolle der nationalen Bildungsstellen ein und formulierte die Anforderungen der deutschen Wirtschaft an ein europäisches Qualifizierungssystem. Erwähnung fand besonders, dass die Kompetenzen auf dem Arbeitsmarkt zukünftig verwertbar sind und einen konkreten Mehrwert erreichen.
Abschließend waren sich die anwesenden Vorstandsmitglieder der Handwerkskammern einig, dass der Prozess weitergeführt und unterstützt werden muss, jedoch an dem Ziel der Ausbildung, d.h. einer einheitlichen regional unabhängigen Abschlussprüfung auch in Zukunft festgehalten werden muss.
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Arbeitnehmervertreter trafen sich
Die Arbeitnehmervertreter in den Vorständen der sieben Handwerkskammern des Landes Nordrhein Westfalen trafen sich um 31. August 2007 um über die aktuellen Entwicklungen der Handwerkspolitik zu beraten und zu diskutieren.
Die Themen der Tagung, die vom Westdeutschen Handwerkskammertag (WHKT) veranstaltet wurde, waren vielseitig. Zunächst referierte Stefan Pfeifer, Leiter der Abteilung Technologiepolitik des DGB- Landesbezirks NRW über den Umgang mit alternden Belegschaft. Im Anschluß stellte Franz Schwenger vom Kolpingwerk Deutschland das jüngst beratene Rentenmodell der katholischen Verbände dar.
Unter dem Vorsitz des Vizepräsidenten des WHKT Klaus Feuler wurde die Tagung am 01.09.2007 fortgesetzt mit einem Vortrag von Dr. Klaus Heimann, Leiter der Abteilung Jugend-, Berufsbildungs- und Qualifizierungspolitik der IG Metall. Er schilderte den Arbeitnehmervertretern die aktuelle Reformpolitik im Bereich der beruflichen Bidung.
Den Abschluß fand die Tagung mit einem Vortrag des Geschäftsführers des WHKT, Andreas Oehme, der den aktuellen Sachstandbericht zum Thema EQF (European Qualification Form) darstellte.


















