Integration von Menschen mit Behinderung

Integration schwerbehinderter Menschen Menschen mit Behinderungen sind oft sehr zuverlässige und motivierte Mitarbeiter in Handwerksbetrieben. Zudem gibt es für die Arbeitgeber umfangreiche Fördermöglichkeiten beispielsweise für Investitionen oder Arbeitsplatzanpassungen in der Verwaltung oder in der Produktion.

3.12.07:Intern. Tag d. Menschen mit Behinderung Am heutigen 3. Dezember ist als Tag der Menschen mit Behinderung ausgerufen worden. Der Deutsche Gewerkschaftsbund Nordrhein Westfalen zieht an diesem Tag Bilanz über die aktuelle Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen in der Wirtschaft:

Projekt "Handwerk ohne Ausgrenzung" prämiert Der Klever Bezirks- Schornsteinfegermeister Josef Gietemann aus Kleve nahm aus den Händen des Ministers für Generationen, Frauen, Familien und Integration des Landes Nordrhein Westfalen, Armin Laschet und Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen den dritten Platz beim Wettbewerb "Grenzüberschreitungen: Chancengleichheit in Europa - eine Chance für NRW" entgegen.

Ausbildungsboom geht an Migranten vorbei Der Wirtschaftsaufschwung hat den Ausbildungsmarkt erreicht, aber die jungen Migranten verfehlt. ...

Integrationspreis des VdK Zum Integrationspreis: Der Sozialverband VdK NRW e.V. lobt in diesem Jahr mit Unterstützung von neun weiteren Organisationen und Institutionen erstmals den Integrationspreis für Menschen mit Beh...

Integration schwerbehinderter Menschen Menschen mit Behinderungen sind oft sehr zuverlässige und motivierte Mitarbeiter in Handwerksbetrieben. Zudem gibt es für die Arbeitgeber umfangreiche Fördermöglichkeiten beispielsweise für Investitionen oder Arbeitsplatzanpassungen in der Verwaltung oder in der Produktion.

Krise am Finanzmarkt Die Krise auf den Finanzmärkten zwingt Zentralbanken und Regierungen, das Bankensystem mit Milliardenbeträgen zu stabilisieren. Möglicherweise haften die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler für riskante Anlagestrategien von privaten Einrichtungen.

Gesellschaft braucht bürgerschaftliches Engagement Kolpingwerk Deutschland dankt ehrenamtlich Aktiven „Ohne bürgerschaftliches Engagement wäre unsere Gesellschaft ärmer“, betonte derBundesvorsitzende des Kolpingwerkes Deutschland Thomas Dörflinger zum Abschluss der Woche des Bürgerschaftlichen Engegements in Berlin. Insoweit verdiene ein solcher Einsatz, der von so vielen Menschen sowohl im Kolpingwerk als auch gesamtgesellschaftlich geleistet werde, höchste Anerkennung und Respekt.

Europass für mobile Grenzgänger aus dem Handwerk 23 Lehrlinge, die über ein Mobilitätsförderprogramm der Handwerkskammer Düsseldorf ihre Berufsfertigkeit bei Arbeitsaufenthalten im französischen Tours bzw. in La Rochelle vertieft hatten, haben am Montag abend ein Zertifikat erhalten, das ihnen den späteren Berufsweg in Europa nennenswert erleichtert: den sogenannten Europass. „Sie sind ein Vorbild für ein künftiges Europa der Hochqualifizierten“, würdigte Kammer-Vizepräsident Hans-Josef Claessen die jungen Grenzgänger aus dem Tischler- und dem Lebensmittelhandwerk im Rahmen einer Feierstunde in der Kammer.

Stimmen zur Integration aus dem Handwerk

Handwerk heißt Vielfalt, Individualität und Stolz. Handwerk heißt aber auch Offenheit, kulturübergreifender Dialog und Austausch von Erfahrungen und Meinungen. Führende Vertreter der Handwerksorganisation in Nordrhein Westfalen sagen hier überzeugend ihre Meinung über die Integration von Menschen mit Migrationhintergrund im Handwerk:

Klaus Feuler, Vizepräsident des DHKT und der Handwerkskammer Dortmund

"Menschen mit Migrationshintergrund sind eine wichtige Größe im und für das Handwerk in Deutschland. Sie leisten viel und ihre Fähigkeiten werden von den Betriebsinhabern, Kunden und auch im Kollegenkreis gleichermaßen geschätzt. Anders als bei Ihren deutschstämmigen Kolleginnen und Kollegen können Handwerkerinnen und Handwerker mit Migrationshintergrund allerdings weitaus seltener einen formal anerkannten Berufsabschluss vorweisen. Ein entscheidender Nachteil, wenn es um die Vergabe von stabilen Arbeitsverhältnissen im Handwerk geht. Daher müssen wir gemeinsam die Bildungsangebote anpassen, interkulturelle Kompetenzen aufbauen und uns für das eintzen, was das Handwerk entscheidend geprägt hat und weiterhin prägen wird: Vielfalt!

Klaus Feuler,
Vizepräsident der Handwerkskammer Dortmund
Vizepräsident des Westdeutschen Handwerkskammertages

Hans Josef Claessen, Vizepräsident der Handwerkskammer Düsseldorf

"Im Handwerk arbeitet man nicht nebeneinander, sondern miteinander. Dies fördert in idealer Weise den gegenseitigen Respekt. Das Handwerk als Stabilisator von Wirtschaft und Gesellschaft wird auch künftig die Integration von Zugewanderten vorantreiben und ihnen, wie überhaupt dem "kleinen Mann", unbegrenzte wirtschaftliche Aufsteigschancen offen halten. Eine differenzierte und qualifizierte Berufsausbildung bleibt dabei unser Erfolgsrezept."

Hans Josef Claessen
Vizepräsident der Handwerkskammer Düsseldorf

Wolfgang Schulhoff, Präsident der HWK Düsseldorf

Quelle: www.asg-bildungsforum.de

"Zu den bitteren Wahrheiten der Globalisierung gehört, dass diejenigen zu den Verlierern zählen werden, die nicht willens sind, sich laufend anzupassen und fortzubilden. Umgekehrt bietet die Globalisierung aber gerade den Meistern ihres Fachs ungeahnte Möglichkeiten. Das gilt insbesondere für Menschen, die in mehreren Kulturen zu Hause sind. Die Handwerkskammern bieten jedem Bildungswilligen vielfältige und hochwertige Qualifizierungsangebote."

Prof. Wolfgang Schulhoff
Präsident der Handwerkskammer Düsseldorf
Präsident des Nordrhein Westfällischen Handwerkstages

"Menschen mit Zuwanderungsgeschichte sollte der Wert und die Notwendigkeit beruflicher Weiterbildung noch stärker verdeutlicht werden. Am ehesten wird dies gelingen, wenn die Ansprache durch Multiplikatoren mit Migrationshintergrund erfolgt, die sich selbst erfolgreich weitergebildet haben. Zum anderen gilt es, noch stärker auf die spezifische Lernsituation dieser Menschen zugeschnittene Weiterbildungsangbote zu entwickeln."

Fred Balsam, Kfz- Elektriker
Vizepräsident der Handwerkskammer zu Köln